Fotoarchivierung – Bilddaten komprimieren?

 

Bilddaten komprimieren – grundsätzliche Fragen

 

Die Bilddaten, die von Digitalkameras erzeugt werden, nehmen immer mehr Speicherplatz ein.

Das liegt zum Einen daran, dass durch die Digitalisierung viele Fotografen wesentlich mehr Bilder machen als zu analogen Zeiten. Zum Anderen steigt die Auflösung der Bilder immer weiter an.

Haben ältere Kameras noch Bilder mit sechs bis zehn Megapixeln erstellt, liefern moderne Kameras fünfzehn bis fünfundzwanzig Megapixel. Da muss man Bilddaten komprimieren!

 

RAW, JPG und TIFF Dateien

 

Für die Datenmengen, die Kameras im RAW-Modus liefern, braucht man leistungsfähige Hardware in Form von schnellen Festplatten, um alles zu speichern. Auch bei den Festplatten ist eine Entwicklung zu immer größeren Kapazitäten festzustellen.

Heute rechnen die meisten Fotografen bei den Speicherplatten bereits in Terabyte, das sind eintausend Gigabyte. Aber auch die größte Festplatte kann nicht auf Dauer alle Bilde aufnehmen, die der Fotograf macht.

Einer der wichtigsten Maßnahmen, um die Datenmengen in Grenzen zu halten, ist das konsequente Löschen von nicht benötigten Bildern. Manchmal hat man von einem Objekt einige Dutzend Bilder gemacht. Dann sollte man sich die besten fünf oder sechs auswählen und den Rest wieder von der Platte entfernen. Das spart nachhaltig Speicherkapazitäten.

Arbeitet man mit JPG-Dateien, ist das einzelne Bild sehr viel kleiner als eine RAW-Datei.

Das JPG-Format bietet die Möglichkeit, sehr kleine Dateien zu erzeugen, indem die Daten gepackt werden. Packt man Bilder, so gehen Bildinformationen verloren.

Bis zu einen gewissen Punkt fallen diese Mängel nicht ins Gewicht, wenn man die Bilder nicht sehr groß abziehen möchte. So kann man z. B. für das Internet sehr kleine Bilddateien erzeugen, die sehr schnell vom Browser geladen werden können, ohne dass die Bildqualität zu sehr leidet.

Allerdings sieht man oft Bilder im Internet, die zu sehr gepackt wurden. Das kann man an den s. g. Artefakten erkennen, die sich an Stellen im Bild mit hohen Kontrasten bilden.

Für den Druck oder zum Ausbelichten sind solche Bilder nicht geeignet.

Auch andere Bildformate lassen sich packen, so gibt es auch TIFF-Dateien, die mithilfe der Software verkleinert werden können.

In jedem Fall ist es empfehlenswert, zumindest von den Bildern, die man ausbelichten möchte eine ungepackte Originalversion zu behalten.

So kann man immer auf ein Bild mit höchster Qualität zurückgreifen und Abzüge ohne Fehler herstellen lassen.

Weitere Informationen zur Aktualität der angezeigten Preise findest du hier. Letztes update war am 18.10.2017 um 07:48 Uhr / Affiliate Links / Bildquelle: Amazon Partnerprogramm

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