Gute Fotos vermarkten

 

Geld für gute Fotomotive

 

Es ist ja kaum zu glauben, aber laut dem Photoindustrieverband sollen in Deutschland pro Sekunde mehr als 1000 Digitalfotos geschossen werden. Auch bei Privatleuten entstehen bei dieser Unmenge an Fotos der eine oder andere Schnappschuss, den man auch versilbern könnte. Manches Digitalfoto kann nicht nur einen perönlichen Wert haben, sondern auch ein echter Hingucker für die Allgemeinheit sein.

 

Gute Fotos vermarkten

 

Dies machen sich sogenannte Microstock-Agenturen zu nutze. Diese Internetbörsen bringen Fotoanbieter und Fotokäufer zusammen. Einmal leben sie selbst davon, zum anderen kann man als Digitalfotoanbieter auch ein Zubrot für sein Hobby Fotographie bekommen.

Die Erlöse bewegen sich im Centbereich aber auch einige Euros sind gut und gerne möglich, je nachdem wie gesucht das Motiv ist.

 

Bildagenturen

 

Für den, der dies einmal wagen will, sind hier im folgenden einige Fotoagenturen vorgestellt.

Bei Fotalia, einer Agentur, die in New York ansässig ist, kann man eine Datenbank von über 14 Millionen Fotos bestauen. Leichter Zugang auf dieser Seite ganz oben links! Hier findet man viele Hobbyfotografen, die sich mit ihrem teilweise etwas teureren Hobby Fotografie eine Nebentätigkeit erarbeitet haben. Wer dort gute Motive einstellen kann, der kann schon mehr wie ein Taschengeld im Monat dazuverdienen. Allerdings muss man seine kreativen Bildschätze schon mit einem kritischen Auge betrachten bei dieser grossen Konkurrenz.

Die Agentur nimmt für ihre Funktion eine Kommission, die zwischen 20 und 46 Prozent des Umsatzes liegt. Besonders gewünscht sind glücklich aussehende Menschen als Microstockfoto, wobei dieses Digitalfoto in vielen unterschieddlichen Kontexten einsetzbar sein sollte.

Die größte Bildagentur ist in Kanada ansässig und heisst iStockphoto. Seid 2006 gehört sie zu dem Getty Image Bildkonzern.

iStockphoto sieht sich als Plattform im Internet. Diese global arbeitende Plattform bringt Fotografen vom Hobbybereich, über den Amateurbereich bis zum Profibereich mit den Fotoeinkäufern zusammen. Wer will eigentlich diese Digitalfotos erwerben?

Bildungseinrichtungen, Online-Shops, Blogger, Domainprojektierer bis hin zu kleineren und mittelgrossen Unternehmen für Werbemassnahmen oder Verbände beispielsweise. Darüber kann man gute Fotos vermarkten.

Bei iStockphoto liegen derzeit 10 Millionen Fotos in der Datenbank und warten auf Abnehmer. Jedes Foto wird vor der Aufnahme geprüft. Qualitätskriterium sind das JPG-Format mit mindestens 1600 mal 1200 Pixel. Gewünscht sind Digitalfotos von Teamsportarten, von Technik und Wissenschaft, aus der Geschäftswelt und auch zum Thema Essen und Trinken. Es werden exkusive Bilder aber auch nicht exklusive Bilder angeboten, d.h. man kann so manche Fotonutzung mehrmals verkaufen. Als Provision fallen Minimum 20% an.

Weitere Fotoagenturen findet man unter den Namen Dreamstime, Zoonar, PantherMedia, Crestock und Aboutpixel.

Bei allen Agenturen heisst es die Teilnahmebedingungen genau zu studieren. Wichtig ist beispielsweise, wo die Urheberrechte auf das Foto bleiben. Es gibt zwei unterschiedliche Angebotsarten. Einmal vermittelt die Agentur zwischen dem Rechteinhaber an dem Foto und dem Käufer des Nutzungsrechtes auf das Foto, zum anderen gibt der Fotograf das Nutzungsrecht an dem Foto an die Agentur komplett ab.

Für Anfänger im Fotogeschäft ist die Fotocommunity interessant. Hier sind bereits über 1 Million Fotografen angemeldet. Man kann über seine eingestellten Fotos trefflich dikutieren. Aber erst mit der kostenpflichtigen Mitgliedschaft kann man seine Fotoschätzchen auch anbieten. Dabei kann man den erwünschten Preis selbst festlegen und so das gute Fotos vermarkten versuchen.

 

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