Fotoarchivierung

Intelligente Verwaltung der eigenen Bilder und Photos

Archivierung von Fotodateien

 

Warum Fotoarchivierung?

 

Ziel einer Archivierung ist es, Bilder so schnell wie möglich zu finden.

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Vorgehensweisen, die chronologische und die inhaltliche Archivierung.

Bei einer chronologischen Sortierung kann man für jedes Jahr einen Ordner anlegen. Fotografiert man sehr viel, empfiehlt es sich, Unterordner für die Monate anzulegen. Berufsfotografen, die Tausende Bilder pro Monat schießen, legen für jeden Tag einen Ordner an. Der Nachteil dieses Systems ist, dass man sich zumindest grob merken muss, wann man welches Foto gemacht hat.

Bei der inhaltlichen Archivierung legt man Ordner nach dem Inhalt an. Das können Ereignisse oder Themen sein. Titel der Ordner könnten z. B. „Tiere“ oder „Geburtstage“ sein. Auch hier kann man sich Unterordner anlegen, die das Thema oder das Ereignis genauer bezeichnen. Also legt man im Verzeichnis „Geburtstage“ einen Ordner „Opas 80ster“ an oder im Ordner „Tiere“ den Unterordner „Katzen“. So kann man zumindest Themen und Ereignisse schnell wiederfinden.

 

Die Fotodatei

 

Die digitale Kameras benennen die Dateien meist mit Bezeichnungen wie „IMG_0526“. Diese Bezeichnungen bestehen also aus einem festen Begriff wie „IMG_“ und einer laufenden Nummer.

Bei der Namensgebung nach diesem Muster wiederholen sich die Bezeichnungen nach 9999 Aufnahmen wieder.

Das mag auf den ersten Blick kein Problem sein, solange die Bilder mit gleichem Namen in verschiedenen Ordern untergebracht sind. Will man jedoch Bilder zu einer Galerie zusammenfügen, kann das zu Problemen führen.

Durch eine geschickte Nummerierung der Dateien kann man dieses Problem umgehen. Man ersetzt den festen Begriff „IMG_“ einfach durch das Jahr und den Monat, in dem die Aufnahme gemacht wurde.

Für den Januar 2012 könnte eine Datei dann „1201_1234.jpg“ heißen. Wenn man zuerst das Jahr und dann den Monat verwendet, werden alle Dateien automatisch chronologisch sortiert, wenn man sie sich im Explorer anzeigen lässt.

Setzt man den Zähler der Kamera an jedem Ersten des Monats auf „0“, ist die Chronologie in jedem Fall gesichert, es sei denn, man macht mehr als 9999 Fotos in einem Monat. Dann muss man den Zähler um eine Stelle erweitern.

Viele Programme, mit denen man die Bilder von der Kamera auf den Computer herunterladen kann, erlauben es, die Dateien schon dabei um zu benennen.

Photoshop Bridge ist so ein Programm, aber auch manche Herstellerprogramme, die mit der Kamera mitgeliefert werden verfügen über solche Möglichkeiten. Das erleichtert die Arbeit erheblich.

Das Programm Bridge von Adobe erlaubt es, Stichworte zu den Bildern zu speichern. Die Daten werden dabei in die Bilddatei hineingeschrieben. Wenn man die Bilder also auf einem anderen Computer anschaut, sind die Stichworte auch da verfügbar.

Mit der Bridge kann man sich mit der Zeit ein hierarchisches Stichwortverzeichnis anlegen. Dann kann man durch einfaches Klicken auf das Stichwort dieses dem Bild zuordnen. Das mag am Anfang etwas Aufwand bedeuten, hat man sich jedoch einen Stichwortstamm erarbeitet, ist die Zuordnung schnell und bequem.

Ein weiterer Vorteil ist es, dass man die Stichworte einmal erfasst und dann immer wieder fehlerfrei zuordnen kann. Schreibt man beispielsweise das Stichwort einmal in der Einzahl und einmal in der Mehrzahl, verursacht das Probleme bei der Suche. Bei Tippfehlern findet man das Bild ebenfalls nicht mehr unter dem richtig geschriebenen Stichwort. Das kann durch den Stichwortstamm im Photoshop vermieden werden.

Bei aller Bequemlichkeit einer solchen Schlagwortverwaltung gibt es ein Problem. Bridge kann nur die Stichworte von Bildern aus einem Ordner auslesen. Bilder in anderen Ordnern werden nicht berücksichtigt.

Dafür benötigt man dann Datenbankprogramme wie z. B. Adobe Lightroom. Hier werden die Stichworte in Datenbanken verwaltet.

 

 

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